Montag, 31. Dezember 2012

Bye, bye 2012

2012 war für mich persönlich ein schönes Jahr. Es gab zwar einige Dinge, die nicht hätten sein müssen, aber alles in allem überwog das Positive! Ein kurzer Auszug aus meinem Jahr 2012 :

Der Januar beginnt am 1.1. mit einem tollen Golfurlaub in Ägypten, dann folgen Brüssel und Bozen, ich gehe wie jedes Jahr einmal Golfen in den Dolomiten, im Mai geht´s nach Berlin, im Juni nach Mailand, darauf folgt Moskau im Juli, Ende August / Anfang September reise ich endlich wieder China: Beijing, Shanghai, Suzhou werden besucht, dann statte ich Bassano del Grappa einen Besuch ab und darf Mégane Cabriolet durch Italien brausen, im November geht´s wieder nach Moskau und nach Paris, Straßburg schließt das Reiseprogramm im Dezember ab.

Im Februar / März stellen wir unsere Ernährung um - low carb ist angesagt. Dazu ein Sportprogramm. Und es wirkt!! Im Juni 2012 passt mein Hosenanzug wieder!! Andere Hosen müssen enger genäht werden :-)

Im April beschließe ich, mir endlich Gelnägel machen zu lassen. Zwar musste ich ein bisschen suchen, aber bereut habe ich es bis heute nicht - höchstens der Mann, der sich seitdem einer Armee von bunten Lacken gegenüber sieht und dessen armes Riechorgan öfter dem penetranten Geruch von Lösungsmitteln ausgesetzt wird. Im April geht außerdem diesunddasundich alias "my world is pink" online!

Ich entdecke im Juni die Freuden der LesMills Kurse in einem Top-Studio, werde Mitglied und stelle fest, dass ich auf Langhanteltraining stehe (echt!). Das Joggen geht auch voran, dank des Lauftrainings von Dr. Marquart.

Meine Diva wird im Juli operiert, leidet eine grandiose Diva-Show, aber fühlt sich seither sehr wohl.
Ein älterer Katerherr wird im August von meiner Mutter adoptiert, nachdem sein Frauchen leider verstorben ist. Timo, der Okkupator, besetzt u.a. mein Zimmer sowie sämtliche höher gelegenen Plätze, natürlich nicht ohne sie vorher gründlich "gesäubert" zu haben, was bedeutet, dass das ganze belanglose Zeugs, wie Radio, Uhr usw. dran glauben müssen.... Da meine Diva nicht willens ist, den "Neuen" zu akzeptieren und sie mir außerdem furchtbar fehlt, zieht sie nach unserem China-Urlaub wieder zu mir. Wie konnte ich es überhaupt 3 Monate ohne sie aushalten? Keine Ahnung, aber ich geb sie nie wieder weg!

Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte Freundschaften wieder belebt - Seelenschwester gefunden - danke lil´ Sis´!

Persönliches Highlight ist natürlich unsere Hochzeit im September. "Fascinator" wird mein Wort des Jahres. Der Mann überrascht mich zu Weihnachten mit einer wunderschönen Kette :-*

Der Zombiewalk im Oktober in Stuttgart war bemerkenswert! Machen wir nächstes Jahr wieder - juhuu!

Kochen und Wein - ich erlerne die Fähigkeit Mango in Weinen herauszuriechen und einen leichten Touch von Vanille in Rotweinen zu schmecken. Ich stelle weiterhin fest, dass ich eine Vorliebe für Chardonnay habe - hmmm, Pouilly-Fuissé... Fleischthermometer sind eine feine Sache und dank Niedertemperaturgarens schaffe ich es endlich Fleisch so zubereiten, dass es beinahe auf der Zunge zergeht. Überhaupt wird Kochen für mich zu einer entspannenden und meditativen Angelegenheit - ooooommmmm



Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein erfolgreiches, gesundes 2013!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Review: YSL Nagellack Violet Baroque

Zu Weihnachten hat mir eine liebe Freundin einen Luxusnagellack von Yves Saint Laurent (YSL) geschenkt. Die Farbe finde ich genial, es handelt sich um einen intensiven dunklen Violett-Ton, der mich an Veilchen erinnert.

Der Pinsel ist super und der Lack lässt sich sehr einfach ohne Probleme auftragen. Bei mir war schon eine Schicht deckend und weder Streifen noch Schlieren haben sich gebildet. Er glänzt auch sehr schön, so dass ich mir den Topcoat gespart habe. Der Lack lässt sich auch gut entfernen. Tipwear habe ich bisher noch nicht entdeckt, wobei ich sagen muss, dass ich im Urlaub auch nicht so oft an Tastaturen sitze oder die Hände so einsetze, dass sich dadurch Tipwear bilden würde.

Mein Fazit: Der Lack ist wirklich toll. Besser als essie und die Marke fand ich bisher richtig gut. Ich hoffe, dass mich meine Nagellack-Sucht jetzt nicht in den Ruin treibt ;-)

Wie gefällt euch die Farbe? Habt ihr Erfahrungen mit anderen Edelmarken gemacht und waren die besser als die aus der Drogerie?



 

Samstag, 29. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

Rezept: Bratäpfel im Nussmantel

Bratäpfel im Nussmantel war unser Nachtisch an Heiligabend. Einfach zuzubereiten, sehr lecker und nicht zu mächtig. Der Nachtisch ist bei der gesamten Familie sehr gut angekommen. Das Rezept habe ich von Chefkoch.de.


Zutaten (für 5 Portionen):


Äpfel, à ca. 150 g
75 g Butter
75 g Zucker 
50 g Nüsse, gemahlene
½ TL Zimt
Zimtstangen
1 Pck. Vanillezucker

 

Zubereitung:

Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse herausstechen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Butter zerlassen und die Nüsse mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel vermengen. Die Äpfel erst in der Butter und dann in der Mischung wenden, so dass sie möglichst vollständig mit den Nüssen bedeckt sind. Die übrige Mischung mit der Butter verrühren und die Löcher der Äpfel etwa zur Hälfte damit füllen. Eine halbe oder ganze Zimtstange hineinstecken und ca. 4ß - 45 Minuten im Ofen backen, bis die Mischung schön goldgelb ist.


Tipps und Tricks:

  • Ich habe zusätzlich noch gemahlene Mandeln und einen TL Zimt in die Mischung gegeben
  • Rosinen würden auch gut in die Mischung passen.
  • Mit Vanilleeis servieren



Donnerstag, 27. Dezember 2012

Gewonnen!

Bei Femi gab´s ein tolles Gewinnspiel und ich hatte tatsächlich mal Glück und ein Parfümerieset gewonnen, in dem das Fame von Lady Gaga und ein Kulturbeutel von Escada befanden, den ich sehr gut brauchen konnte. Dazu gab´s noch leckere Schoki-Kugeln und einen superschönen Lack von ciaté. Es kam sogar noch vor Weihnachten an, aber ich schaffe es erst heute, diesen Gewinn mit einem Foto zu würdigen.




Mittwoch, 26. Dezember 2012

Danke, Schatz!


Low Carb - Festtag: Rinderhüfte mit Schinkenböhnchen

Für dieses sehr leckere Gericht ging die meiste Zeit eigentlich für die Soße und die Böhnchen drauf. Das Rindfleisch.

Zutaten:


Hüfte vom Jungbullen (ca. 500 g)
Fleur du Sel

Für die Soße:


Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Lauch)
Tomatenmark
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

150 ml Rotwein
250 ml Wasser
1 TL Rinderbrühe (Pulver)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz
1 kleiner Zweig frischer Rosmarin

Für die Bohnen:
1 Pk. Kenianische Prinzessbohnen
ca. 8 Scheiben Schwarzwälder Schinken

Beilage:
Rosmarinkartoffeln
Ackersalat

Tools:
Fleischthermometer
Töpfe
Auflaufform / Platte
Alufolie

Zubereitung:

1. Fleisch
Backofen auf 80 Grad vorheizen, eine Platte oder Form direkt hineinstellen. Das Fleischstück in einem Topf mit heißen Öl scharf anbraten, bis alle Seiten leicht gebräunt sind. Topf von der Platte nehmen, das Fleisch herausnehmen, in Alufolie einwickeln  und in die Form geben. Ca. 1:45 im Ofen lassen und Kerntemperatur prüfen. Liegt sie zwischen 55 und 62 Grad, ist das Fleisch fertig.

Nachdem das Fleisch ca. 1 h im Ofen war, kann man sich mal an die Soße machen.

2. Soße:
 Für die Soße, Suppengemüse (Lauch, 1 Karotte, 1/2 Sellerie), Knoblauch und Zwiebel grob zerkleinern und mit etwas Öl in den Topf geben, in dem das Fleisch angebraten wurde. Bei hoher Hitze das Gemüse anbräunen. Einen Kleck Tomatenmark hinzugeben, mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Wenn die Soße deutlich reduziert ist, mit Wasser auffüllen und den TL Rinderbrühe einrühren. Weiter auf niedriger Stufe einköcheln lassen, bis die Karotten weich werden. Dann die Soße durch ein Sieb in einen weiteren Topf abschütten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. etwas andicken, sofern die Karotten nicht genug gebunden haben.

Noch einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und den Rosmarinzweig hinzugeben. Durchziehen lassen und vor dem Servieren den Zweig entfernen.

Es hat bei mir insgesamt ca. 35 Minuten gedauert bis die Karotten weich waren. Nebenher kann man auch die Salzkartoffeln kochen und am Ende einfach mit etwas Rosmarin und Salz bestreuen.

3. Schinkenböhnchen:
Die Bohnen im kochenden Wasser ca. 3-4 Minuten blanchieren. In einen Topf mit eiskaltem Wasser geben und kurz liegen lassen, Wasser abschütten und Bohnen auf ein Küchentuch geben, damit sie trocknen. Den Schwarzwälder Schinken quer einmal falten, so dass der Fettrand außen liegt. ca. 7-9 Bohnen zusammenfassen und mit dem Schinken umwickeln.

Wenn alle fertig gewickelt sind, die Bündel in einer Pfanne in wenig heißem Öl anbraten, bis der Schinken gebräunt ist und zusammen mit dem aufgeschnittenen Fleisch und der Soße auf einem warmen Teller anrichten.

Tipps und Tricks:

  • Wenn das Fleisch fertig ist, den Ofen ausmachen und die Teller dazu reinstellen, damit sie warm werden
  • Wenn man das Fleisch heraus nimmt, die Alufolie in der Form entfernen und das Fleisch in der Form langsam an die Umgebungstemperatur "gewöhnen", sonst fließt noch mehr Fleischsaft heraus.
  • Den Fleischsaft kann man auch noch in die Soße geben, allerdings habe ich das nicht gemacht, weil die Soße schon so lecker war.
  • Man könnte die Soße mit einem Schuss Cremefine oder Creme Fraiche verfeinern, wenn man es lieber sahnig hat.
  • ein leckerer Rotwein empfiehlt sich für dieses Rezept: er kann erst für die Soße verwendet und dazu getrunken werden
  • Die Soße ist sehr geschmacksintensiv, es passt daher eine Salatsoße, die nicht sehr säuerlich ist dazu (wir hatten bspw. eine Milch-Kräuter-Soße).
  • Die Bohnen nicht zu lange blanchieren, wenn sie zu weich sind, ist das Wickeln nicht mehr so einfach
Und natürlich das obligatorische Futter-Foto:


Dienstag, 25. Dezember 2012

Wichtelgeschenke

Gestern Abend lag ein Päckchen für mich im Flur und ich war schon gespannt, was dieses Mal drin ist. Ich hab einige Sachen für mich, die Katze und den Mann sowie sämtliche Geschenke für Weihnachten im Internet bestellt und die letzten drei Wochen gingen ständig irgendwelchen Päckchen, Pakete oder Maxibriefe ein. Umso mehr freute ich mich, dass es sich dieses Mal um ein Geschenk für mich handelte.

Vera von Greeklicious hatte zum Wichteln aufgerufen und einige sind ihrem Ruf gefolgt. An die Organisatorin geht hier mal ein dickes DANKESCHÖN!

Mein Wichtel, bzw. meine Wichteline, heißt Kathy, ihr Blog Kathy Loves und hat sich wirklich Mühe gegeben, ein schönes Paket für mich zusammenzustellen! Viiiielen lieben Dank, ich hab mich wirklich riesig gefreut. Sie bekam den Tipp, dass mir Glitzer gut gefällt und hat entsprechend in die Glitzerecke gegriffen. Vermutlich hat sie noch die Angabe auf meinem Blog dazu kombiniert, dass ich alles mag, was gut riecht und somit ein sehr passendes Paket gepackt! 

Der Inhalt im einzelnen:

  1. Glitzernagellack von Flormar (der wahnsinnig toll aussieht)
  2. Glitzernagellack von essence (den ich schon habe und super finde)
  3. Nagellack von essence in der Farbe "c´est la vie" (tolle Farbe, die ich noch nicht habe. Und der Name ist gut :-))
  4. Nagelpailletten in violett (toooolll!!)
  5. Chocolate Cookie Duschgel (ich bin gespannt, der Duft ist vielversprechend!)
  6. Chocolate Cookie Bodylotion (bin darauf noch viel mehr gespannt!)
  7. Seifenherz (sweet)
  8. Duschschwamm
  9. 2 Maxi-Vanille-Teelichte (liebe ich, hab auch direkt eins angezündet)
Alles wurde noch von einer sehr schönen Weihnachtskarte begleitet, die offenbar professionell für den Blog gemacht worden ist und in der ein lieber Gruß stand.

Und hier die hübschen Dinge:

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!




Ich wünsche euch allen schöne Feiertage, viele Geschenke und eine tolle Zeit mit euren Lieben!

 

 

Samstag, 22. Dezember 2012

even more bling-bling-Nails

Da ich bald Urlaub habe, habe ich mir dieses Mal die Nagelspitzen mit Glitzer versehen lassen - ja, ich weiß - Kitsch ahoi - aber hey, wenn nicht zu Weihnachten und Silvester, wann dann??

Die Nagelfee hat dazu 3 Glitzerfarben benutzt: blau, silber und Regenbogen. Der Effekt kommt viel schöner raus, als auf den Fotos, die Nagelspitzen funkeln in einem eisigen Blau und je nach Lichteinfall glitzern die Regenbogenpartikelchen ganz leicht durch. Ich denke, es ist auch sehr variabel und kann mit entsprechenden Designs sicher noch winterlicher werden.




Donnerstag, 20. Dezember 2012

low carb / low fat: Tomatencremesuppe mit Kichererbsen

Eine vom kleinen Koch höchspersönlich kreierte Suppenvariation stelle ich euch heute vor. Sie geht sehr schnell und einfach, es dauert keine 10 Minuten.

Zutaten:


1 Dose Tomatenstücke
1 Dose Kichererbsen
ca. 150 ml Wasser

1 - 2 EL Gemüsebrühe (Pulver)
1 TL Cumin
1 EL Basilikum (getrocknet)
1 EL Oregano (getrocknet)

1 TL Olivenöl
Salz
Pfeffer (schwarz)
geriebener Parmesan

Tools:

Pürierstab

Zubereitung:


Die Kichererbsen abtropfen lassen. Die Tomaten in einen Topf geben und mit der Hälfte der Kichererbsen und dem Wasser pürieren. Je nach Geschmack etwas mehr Wasser hinzugeben. Auf den Herd stellen und die Gewürze hinzugeben, aufkochen und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Herdplatte ausmachen, die restlichen Kichererbsen hineingeben und warm werden lassen.

Vor dem Servieren 2 EL Parmesan über den Suppe streuen, einrühren und in Teller füllen. Man kann den Parmesan auch extra reichen und erst auf dem Teller hinzugeben.

Nährwerte:

pro 100 g:

Tomaten  Kichererbsen      Parmesan      Summe
Kcal 19 123 44,3 146,43
Eiweiß (g) 1,1 7,6 4,58 13,28
KH (g) 3 13,1 0,19 16,29
Fett (g) 0,1 3 2,84 5,94

 100 g ist etwa die Hälfte der gesamten Suppe, ein Teller ist etwas weniger. 16,29 g KH sind für mich aber mittags absolut verschmerzbar zumal die Suppe auch noch einen sehr geringen Fettanteil aus "gesundem Fett" und einen hohen Eiweißgehalt bietet.

Guten Appetit!

Sonntag, 16. Dezember 2012

low carb: Mandel-Zitronen-Taler

Nachdem die anderen Plätzchen schon fast alle gegessen wurden, habe ich heute für Nachschub gesorgt und dabei ein bisschen variiert. Für dieses Rezept habe ich das Inkospor Active pro 80 pur verwendet.

Zutaten:


80 g       Butter, weiche
70 g       Eiweißpulver
100 g     Mandel(n), geriebene
2            Ei(er)
1 TL      Backpulver)
1 TL      Zimt
2 EL      Stevia
1/2 Packung geriebene Zitronenschale


 

Zubereitung:



Eiweiß, Mandeln, Zimt, Stevia und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter hinzugeben und mit dem Handrührgerät und den Knethaken zu einem Teig verrühren. Kleine Kugeln formen, plattdrücken und auf ein Backblech setzen.  Bei 150 Grad im E-Herd ca. 15 - 20 Minuten backen. Stevia ist hier ein Muss, weil das Eiweißpulver selbst keinerlei Süßstoffe enthält.


Schmeckt´s?


Die Plätzchen schmecken mindestens genauso gut, wie die anderen. Die zitronige Note gefällt mir sehr gut, man könnte sicher auch die ganze Packung nehmen, das schmeckt wie kleine Zitronenkuchen. :-) Die höhere Temperatur (150 statt 140 Grad) und weniger Butter haben zudem dafür gesorgt, dass sie etwas knuspriger wurden und eine dunklere Farbe bekamen.


Alles in allem kann ich das Backen auch mit diesem Eiweißpulver absolut empfehlen und die Plätzchen sind wirklich gut!



Die Plätzchen ohne Nuss sind Mandel-Zitronen-Taler

Mittwoch, 12. Dezember 2012

low-carb: Mandelplätzchen

Normalerweise backe ich nicht viel, aber irgendwie hat´s mich jetzt doch gepackt und ich habe mich in eine Weihnachtsplätzchen-Backorgie gestürzt. Unter anderen habe ich auch Mandelplätzchen gebacken, die für low carb-Ernährung geeignet sind. Das originale Rezept stammt von Chefkoch, ich habe es jedoch ganz leicht abgewandelt. Das ist auch mein erster Versuch gewesen, mit Eiweißpulver zu backen und es hat super geklappt.

Zutaten:


100 g     Butter, weiche
70 g       Eiweißpulver mit Vanillegeschmack (ich hab Inkospor Active balance vanille genommen)
100 g     Mandel(n), geriebene
2            Ei(er)
1 TL       Backpulver)
1 TL       Zimt
1-2 TL   Stevia
Haselnüsse

 Ergibt ca. 40 Plätzchen, je nachdem, wie groß man sie macht.

Zubereitung:

Vor dem Backen

Alle Zutaten miteinander verkneten. Es wird ein ziemlich weicher Teig. Dann kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Kugeln ein wenig platt drücken und mit einer Haselnuss dekorieren. Bei 140 Grad 15 -20 Minuten backen (nach 15 Minuten prüfen ob sie innen gar sind, falls nicht, noch 5 Minuten backen).

Die Plätzchen gehen im Backofen sehr schön auf und sehen fast aus wie Haselnussmakronen. Die Plätzchen sind ziemlich weich, aber die Konsistenz ist nicht unangenehm oder bröselig. Ein softer Keks sozusagen.

Schmeckt´s?


Geschmacklich erinnern sie an Vanillekipferl mit einem Zimttouch. Sie sind aber nicht so süß wie das übliche Weihnachtsgebäck. Anfangs hat es irrsinnig stark nach Vanille gerochen, so dass ich erst befürchtet habe, kleine Vanillebomben zu backen, aber das Aroma ist weniger intensiv, als es anfangs gerochen hat. Sie sind etwas trockener in der Konsistenz. Vielleicht versuche ich sie das nächste Mal mit dem Inkospor pur und echter Vanille, statt des Vanillepulvers. Der Geschmack ist aber wirklich gut, für alle die wg. des Stevia-Nebengeschmack skeptisch sind: man schmeckt es überhaupt nicht heraus.

Nährwerte


Butter  Eiweißpulver Mandeln Eier 100g 1 Stück
kcal 740 330 596 137 1803 45,1
Fett 82 0,7 56,7 9,3 148,7 3,7
Eiweiß 0,5 60 19,6 12,9 93 2,3
KH 0,6 5 3,9 1,5 11 0,3


 
fertig gebackene Plätzchen

Dienstag, 11. Dezember 2012

grey with a bling

Minipost zum Thema Nagellack: Neulich hatte ich die Nägel wunderbar hellblau mit pale blue lagoon (follow link for swatch) von Alessandro lackiert. Als Blickfang habe ich auf den kleinen Fingern ein bisschen Glitzertopper von essence "Aquarius" aufgetracken. Da ich für´s Büro eher neutrale Farben bevorzuge, habe ich alles ablackiert, außer dem kleinen Finger, weil ein bisschen glitzern darf es dann schon. Der Alessandro-Lack hält übrigens bombenfest, ich hatte den ca. 4 Tage drauf und keinerlei Tipwear. Ich fand der Lack pale gray von Kiko Milano passt sehr schön dazu, so dass ich die restlichen Nägel nur damit lackiert habe. Was meint ihr?

ohne Blitz
mit Blitz


Freitag, 7. Dezember 2012

做中国菜 – Chinesisch kochen am Feierabend



Drei Kolleginnen und ich haben uns zu einem Chinesisch Kochkurs angemeldet. Dieser Kochabend wird von der VHS organisiert und findet zwei Mal in Echterdingen statt, wo wir auch arbeiten. Am ersten Abend gab es:
-          Frühlingsrollen
-          Gemüse aus dem Wok mit Reis
-          Frittiertes (gebackenes) Obst


Mitbringen musste man nur Messer, Küchentuch, Getränk und Tupperschüsseln für eventuelle Reste.

Der Kurs wurde von Fr. Würker-Chong geleitet, einer Deutschen, die in der Hauptstraße einen Asien-Laden führt und mit einem Chinesen verheiratet ist. Sie spricht selbst auch Chinesisch, allerdings Kantonesisch und kein oder nur wenig Mandarin.

Wirklich original waren meiner Ansicht nach nur die Frühlingsrollen und das Obst – in dem Gemüse waren mir zu viele unchinesische Sorten drin, wie bspw. Okraschoten und Thai-Auberginen (Mini-Auberginen). So, wie ich die chinesische Küche kenne, werden max. 2-3 Farben kombiniert und selten mehr als 3 Gemüsesorten in ein Gericht getan. Aber es war auf jeden Fall interessant, auch wenn ich vieles schon kannte, für alle, die mit der chinesischen Kücke keine Erfahrung haben, war es sicher lehrreich: wir haben gehört, dass Ingwer gegen so gut wie alles hilft (stimmt!) und dass man in China pro Person ein Gericht bestellt + 1 extra und alles in der Mitte platziert wird, so dass jeder von jedem essen kann. Frau Würker-Chong ging auch auf die Schneidetechnik in China ein und erklärte, dass die Gemüse schräg geschnitten werden, um im Wok eine möglichst große Fläche zu haben, so dass auch alle Gemüsesorten etwa zur selben Zeit gar sind:
Gemüsemix
 Auch die traditionelle Reiskoch-Methode hat sie uns erklärt. Ich koche meinen Reis schon seit Jahren so und es ist genial einfach: Reis in einen Topf geben und so viel Wasser hinzugeben, dass man vom Reis zum Wasserspiegel die Länge des Zeigefingers vom Nagel bis zum ersten Glied hat. Dann köcheln, bis das Wasser aufgesogen ist – fertig. Das funktioniert immer und bei jedem.

Sie hat uns auch die Unterschiede in den Woks erklärt und die mitgebrachten Woks waren für das Chinesische Kochen allesamt ungeeignet. Ein gusseiserner Wok, der anständig schwer und beschichtet ist, eine leicht raue Innenseite hat, ist am besten geeignet, da man dann an den Seiten das Gargut „ablegen“ und in der Mitte etwas neues bruzzeln kann. Ich überlege ernsthaft mir einen solchen Wok zuzulegen.

Das Rezept für die Frühlingsrollen werde ich in einem separaten Beitrag posten, die waren wirklich sehr lecker. Das nahezu transparente "Wickelpapier" ist gut handhabbar und eine Kollegin hat sich als wahres Wickel-Naturtalent entpuppt...:

nahezu perfekte Wickeltechnik


Die ausgebackenen Rollen

Hier seht ihr unseren leider gescheiterten Versuch gebackene Früchte zu produzieren. Ich empfehle hier dringend eine beschichtete Pfanne oder Wok - mit unserer komischen Pfanne hat es nicht funktioniert, da der Teig immer drin kleben blieb.

Links: so sollte es aussehen, rechts: so nicht...

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Adventsdeko: es muss glitzern!

Wir sind beide nicht so die Dekorierer und dieses Jahr fiel mir erst am 1.12. auf, dass wir noch gar nichts weihnachtliches in der Wohnung haben, geschweige denn einen Adventskranz...  Da ich grad im dm stand, als mir das auffiel, hab ich mir dort ein paar Sachen besorgt, die meiner Meinung nach für einen adäquaten Adventskranzersatz sorgen sollten.

Gekauft habe ich:
  • silberner Teller
  • goldene Kerzen
  • rote große Glitzersterne
  • silberne Streusternchen
  • golden-glitzernde Weihnachtsbäume
Dummerweise gab es keine goldenen Streusternchen, die silbernen gehen leider etwas unter. Darum habe ich noch ein paar Swarovski-Kristalle (klare, goldene, rote und grüne) darübergeworfen - denn ich finde, es kann gar nicht genug glitzern an Weihnachten... :-) Die ganze Sache hat knapp 8 Euro gekostet und der Zeiteinsatz war vergleichsweise gering. Das Aussuchen der Sachen hat am längsten gedauert.

Wie findet ihr den Teller? Was habt ihr daheim stehen: Adventskranz, Teller, sonstige Deko?





Dienstag, 4. Dezember 2012

a sugar-coated world

Am Wochenende kam bei uns der erste Schnee und Frost. Dennoch hatten wir teilweise wunderbares, sonniges Wetter. Ich liebe das, wenn es richtig kalt ist und die Bäume, Blätter und der Rest der Landschaft aussehen als wären sie mit Zucker glasiert worden. Daher gibt´s heute einfach Bilder davon und eins von der schmollenden Katze hinter unserem Adventsteller.



Zu kalt zum Jagen: der Jäger schmollt.